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8.9.2010 - 3:44Uhr

Geld verdienen mit Solaranlagen


Kosten und Stromertrag

Eine Solaranlage von einem kWp (Kilowatt peak) kostet - die Installation inbegriffen - zwischen 4.000 und 5.000 Euro. Die Kosten hängen allerdings vom individuell nötigen Arbeitsaufwand und der Art der Solarmodule ab. (ACHTUNG! die Preise variieren - dies sind nur Richtwerte)
Durch die für 20 Jahre garantierte Einspeisevergütung der Bundesregierung, amortisieren sich die Kosten für die Photovoltaikanlage je nach Finanzierungsart der Anlage nach frühestens 12 Jahren. Danach fließt Geld in die eigene Tasche. Nach Ablauf der 20 Jahre endet zwar die staatliche Förderungszeit, aber Sie profitieren weiterhin von Ihrem selbst erzeugten Strom, den Sie ja selbst kostenneutral nutzen und dessen Überschüsse sie weiterhin an den Netzbetreiber liefern können (dann allerdings zu keinem garantierten Festpreis mehr).


Rechenbeispiel Preis einer Solaranlage

Stromertrag: 10 m2 = 1 kwp = ca. 1000 kwh/Jahr
Kwp = Kilowattpiek; kwh = Kilowattstunde

Finanzieller Ertrag: ca. 470 Euro/Jahr (für eine Solaranlage bis maximal 30 Kwp bei Installation 2008)

Kosten: 10 m2 = ca. 5000 Euro inklusive aller Leistungen

Das bedeutet konkret, wenn Sie sich auf ca. 10 Quadratmetern Fläche Solarzellen für etwa 5300 Euro bauen lassen, so erzielt diese (bei guter Exposition zur Sonne - ideale Dachneigung & Himmelsrichtung) einen Ertrah von etwa 1000 Kilowattstunden Solarstrom pro Jahr. Für jede Kilowattstunde Strom, den Sie erzeugen müssen die Energieversorger Ihnen einen festen Betrag bezahlen (siehe unten). Dieser beträgt im Jahr 2008 für eine Solaranlage, die weniger als 30 Kilowattpiek Leistung hat etwas weniger als 47 Cent. Das heißt, dass Ihre 10 Quadratmeter Ihnen jedes Jahr auf 20 Jahre garantiert ca. 470 Euro einbringen. Je nachdem, ob eine Finanzierung der Solaranlage über einen Kredit erfolgt oder bar bezahlt wurde, verschiebt sich das Jahr in dem Sie effektiv Geld verdienen. Zahlen Sie bar, so dass keine Zinsbelastung dazu kommt, so sind die 470 Euro nach 12 Jahren Ihr jährlicher Gewinn aus Ihren Solarzellen.

Einspeisevergütung Zuschuss vom Staat

Die Förderprogramme für Photovoltaik umfassen eine Einspeisevergütung, die für die vollen folgenden 20 Jahre ab Datum der Installation in gleicher Höhe garantiert ist. Die Höhe der Vergütung ist abhängig vom Zeitpunkt der Installation. Sie sinkt derzeit jährlich um 5%. Je später Sie also die Anlage bauen, desto geringer ist die Vergütung.
Die höchste Vergütung ist bei Fassadenanlagen möglich, allerdings muss die Anlage dabei optisch besonders gut in die Hauswand integriert werden, um den Zuschuss für Solaranlagen zu erhalten. Die Vergütung auf Freiflächen ist relativ gering.
Auch hängt die Höhe der Einspeisevergütung von der Leistung der Photovoltaikanlage ab. Größere Anlagen erhalten einen geringeren Betrag pro Kilowattstunde. Auch Solarthermische Anlagen (Heißwassergewinnung) werden staatlich gefördert.
Die genauen Förderprogramme, die die Höhe der Zuschüsse regeln, sind im Erneuerbare Energiengesetz dem EEG festgeschrieben. Im Abstand von vier Jahren berät die Bundesregierung jeweils aufs neue über das EEG. Aktuell ist eine stärkere Senkung der Fördersätze als bisher in der Diskussion. So wird die Einspeisevergütung im Jahr 2009 wohl stärker als 5% gesenkt werden.

Aktuelle Fördersätze für Solaranlagen 2008

Solaranlagen auf Dächern

Solaranlagen auf Freiflächen


Kurzinformationen zu Photovoltaikanalgen

Was genau ist eine Photovoltaikanlage?




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